Spirituelle Kunst
Das Künstlerehepaar ALEX & ALLYSON GREY
am 24. Juni 2011 in München!
Creative Art Workshop am 25./26. Juni 2011
Vom 24.–26. Juni 2011 haben wir in München die Ehre, das Künstlerehepaar Alex & Allyson Grey aus New York erstmals live in Deutschland zu erleben, beginnend am Freitag, den 24. Juni, mit einem Abendvortrag und Filmausschnitten über den Werdegang, die Krisen und die Vision eines inspirierten Künstlers der neuen Zeit, gefolgt von einem „Live Painting Happening“ im Club Ampere München. Am 25. und 26. Juni 2011 präsentieren Alex & Allyson Grey einen Creative Art Wochenend-Workshop im. Vom 25. – 26. Juni 2011 Workshop mit Alex & Allyson Grey in München im wunderschönen Studio Dance Spirit in der Medienfabrik, Ganghoferstr. 68b, 80339 München – „Den Körper und die Seele Zeichnen“ – Sichern Sie sich einen Platz in diesem außergewöhnlichen Workshop.
Info & Anmeldung über den Koha-Seminarservice unter 089-68070702.
Veranstalter: www.koha-verlag.de & www.klangderstille.com.
Alex Grey, der „Spirituelle Dali des 21. Jahrhunderts“, erstmals in Deutschland
Kunst bildet seit jeher einen Spiegel unserer Gesellschaft, unseres Denkens, unseres Bewusstseins. Hatte sie in früheren Zeiten oftmals die Aufgabe, zu erheben und zu einem mit Gott verbundenen Leben zu inspirieren, scheint sie heute eher unsere chaotischen, unbewussten Anteile zu manifestieren. Umso mehr bildet das Werk des New Yorkers Alex Grey eine Ausnahme, da er in seinen Bildern die körperlichen, geistigen und seelischen Dimensionen zu verbinden trachtet. Seine Fangemeinde wächst stetig. Manche bezeichnen ihn als den „Dali des 21. Jahrhunderts“.
Alex Grey, 1953 als Sohn eines Graphik-Designers geboren, zeigte schon früh erstaunliches Talent. Er studierte Kunst und Design am Columbus College in Ohio und an der Boston Museum School. Im Rahmen seiner Entwicklung machte er viele Experimente, unter anderem mit bewusstseinserweiternden Drogen. Die frühen Grey-Werke spiegeln seine Lebensangst und die Ernüchterung wider, die Vietnam, Watergate, Nietzsche und die psychedelische Bewegung bei ihm hinterlassen hatten. In den frühen 70er-Jahren wandte er sich der Performance-Kunst zu, die oft grausige und in unserem Wertesystem tabuisierte Sachverhalte zutage förderte und doch stets nur Hilfsmittel und zugleich Ausdruck seines Suchens war. In den späten 70er-Jahren assistierte Grey im medizinisch-anatomischen Institut der Harvard Medical School. Er studierte den Körper und präparierte Leichen. Daneben wirkte er auch an wissenschaftlichen Experimenten zur Untersuchung von feinstofflich-energetischen Heilweisen mit. Die Arbeit am menschlichen Körper löste in ihm eine tiefe Sinnkrise aus, in der er sich selbst als Künstler und als menschliches Wesen neu finden musste. Am Ende dieses Bewusstwerdungsprozesses standen die 21 Bilder des Zyklus „Sacred Mirrors“ – als Dokumentation einer bewegenden Reise durch die verschiedenen Dimensionen des Menschseins.
Die Chapel of Sacred Mirrors - Von der Geburt bis zum Tod und darüber hinaus
In der Galerie „Chapel of Sacred Mirrors“ in New York, aufgebaut wie ein Initiationstempel, stellen die „Heiligen Spiegel“, 3 x 7 Bilder, alle Aspekte des Menschen in seiner ganzheitlichen Entwicklung und Transzendenz dar. Die lebensgroßen Werke entführen den Betrachter in eine faszinierende Welt voller Vitalität und komplexer Dimensionen. Es ist, als hätte hier ein hellsichtiger Prophet alle feinstofflichen Ebenen und spirituellen Welten klar vor Augen, um sie in Verbindung mit dem menschlichen Dasein in Bildern zu verewigen. Die in lebhaften Farben gehaltenen Abbildungen der menschlichen Anatomie und transzendentaler Imaginationen stellen den Weg des Menschen von der Geburt bis zum Tod und darüber hinaus dar. Dabei geht Grey mit subtiler Genauigkeit auf jedes Detail ein: Knochen, Nerven, Blutgefäße, das lymphatische System, die Chakren, die Meridiane sowie auch das Übersinnliche. Die Bilder inspirieren, faszinieren, berühren, spiegeln uns unsere Multidimensionalität und unsere All-Verbundenheit. Zusammen mit seiner Lebens- und Seelengefährtin Allyson schuf Alex Grey hier ein Kulturzentrum, das für viele Künstler und Sinn-Suchende zu einer Art Pilgerstätte geworden ist. Spirituelle Persönlichkeiten, wie Deepak Chopra und Ken Wilber schätzen das Wirken und Schaffen von Alex & Allyson Grey . Insbesondere die „Live Painting Happenings“ ziehen immer wieder andere Künstler und Interessierte in die Galerie. Veranstaltet werden diese in jeder Vollmondnacht. Begleitet von Musik und Tanz, malen Alex und Allyson in diesen Nächten vor den Augen der Zuschauer. Dabei entsteht ein Moment des co-kreativen Schaffens von Künstler und Betrachter, währenddessen sich die Gruppenseele oder auch das Gemeinschaftsbewusstsein im Bild zeigt – eine hochspirituelle Kunst-Zeremonie, während der schon so mancher Zuschauer bis zum frühen Morgen in einen Zustand gesteigerten Bewusstseins geriet.
„Ziel unserer Kunst ist es, in das Bewusstsein des Betrachters einen Samen der Befreiung zu pflanzen, sodass dieser in gewisser Weise mit seinem höheren Potenzial in Kontakt kommt“, so die Vision des Ehepaars Grey, deren Schaffensdrang unermüdlich ist.
In der Chapel of Sacred Mirrors ist es den Greys offensichtlich gelungen, ihrem Verständnis von dem kollektiven Bewusstsein und der universellen Spiritualität einer aufkeimenden planetaren Gesellschaft einen Ausdruck geben. „CoSM: The Movie“ (kürzlich erschienen im Koha-Verlag) ist eine sinnenbetörende Reise in den Kosmos der spirituellen Kunst von Alex Grey. Wie auf einer Pilgerfahrt führt uns Grey durch die Galerie der Kapelle der Heiligen Spiegel in New York. Derzeit befinden sich die 21 Bilder im Umzug. Im Hudson Valley, auf einem 16 Hektar großen Landstück, bauen die Greys ein neues Ausstellungs- und Eventzentrum auf.