Nelson Mandela

 

tl_files/erdenseele/OM/Nelson Mandela120x180.jpgSpirituelle emotionale Intelligenz

Danke, Nelson Mandela

Artikel über das Lebenswerk Nelson Mandelas

 

„Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist, Über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? 

Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun. 

Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. 

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.“

 

(Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 in Pretoria / Tshwane, der aus „Jeder ist dazu bestimmt zu leuchten“ von Marianne Williamson zitiert)


Nelson Mandela ließ sein Licht in diesem Erdenleben strahlen: er hob die Trennung zwischen den Menschen auf und einte, was als unvereinbar galt: Weiße und Schwarze, Eroberer und Eroberte, Unterdrücker und Unterdrückte, Mächtige und Machtlose, Folterer und Gefolterte. So wurde er zum Hoffnungsträger und Friedensstifter über Afrikas Grenzen hinaus für die Erde.


Wie sein Vorbild Mahatma Gandhi eröffnete Nelson Mandela nach seinem Jurastudium als erster Farbiger seines Landes eine Anwaltskanzlei und engagierte sich als Freiheitskämpfer im Verbund mit dem ANC (Afrikanischer National Kongress) für die Aufhebung der Rassentrennung, nach der den Ureinwohnern von Südafrika jegliche Menschenrechte abgesprochen wurden. Als er jedoch bald schon das blutige Niederschlagen des Aufstandes durch das Apartheidsregime erlebte, gab Nelson Mandela kurzfristig seine Haltung des gewaltlosen Widerstandes auf.


Während seiner Inhaftierung, die 27 Jahre dauern sollte, entschied sich Nelson Mandela nicht für Hass, Rache und Vergeltung, sondern für grenzenlose Güte. Er stellte sein Ziel, die Aufhebung der Rassentrennung, über seine persönlichen Belange und über alle bestehenden und vorstellbaren Grenzen. Damit löste er sich aus der Ebene des gegenseitigen Bekämpfens und lebte, wofür er auf die Erde gekommen war: die Menschen zu vereinen.


Nelson Mandela konnte sein Licht halten, weil er sich mit allen aus seiner Inhaftierung, Folterung und sonstigen Demütigungen entstandenen Gefühle wie Wut, Hass, Verzweiflung, Trauer, etc. aussöhnt. Er erfährt ein tiefes Verstehen aus dem seine Erkenntnis entspringt, dass auch der „Gegner“ in seinen Emotionen gefangen ist. Aus dieser spirituellen, emotionalen Intelligenz heraus, beschließt Nelson Mandela Hand in Hand mit seinem „Gegner“ in der Gemeinschaft, in der Vereinigung die inneren Gefängnisse zu sprengen. Mit dieser Haltung hat er schließlich auch sein äußeres Gefängnis 1990 verlassen können: wie im Innen, so im Außen.


Und genau diese Haltung macht seine spirituelle Größe, seine Einzigartigkeit aus: Nelson Mandela agierte aus der Vereinigung heraus, aus der Einheit mit seinen Mitmenschen, indem er ihnen immer wieder und unter allen Umständen die Hand zur Aussöhnung reicht. Noch am Tag seiner Freilassung am 11.10.1990 fordert Nelson Mandela alle, die die Apartheid aufgegeben haben, zur Mitarbeit im neuen Südafrika auf. Immer wieder machte er seinen Anhängern klar, dass nur in Zusammenarbeit mit den Repräsentanten des ehemaligen Apartheidsregimes und weißen Amtsinhabern das von der wirtschaftlichen Isolation und Sanktionen gebeutelte Südafrika in eine bessere Zukunft geführt werden kann, in der Wohlstand für alle möglich ist.


Doch der Graben zwischen den ehemals Unterdrückten und den Unterdrückern schien, auch nach der ersten demokratischen Wahl als Nelson Mandela zum Präsidenten gewählt wurde, unüberwindbar. Wie so oft ging er auf die vermeintliche gegnerische Seite zu, würdigte und bekannte sich ausdrücklich für das südafrikanische Rugbyteam, das Symbol des weißen Prestigedenkens war. Die Rechnung ging auf: Nelson Mandela vereinte die Menschen durch ihren gemeinsam erwachten Sportsgeist, umso mehr als die Rugbymannschaft auch noch einen südafrikanischen Spieler mit schwarzer Haut in ihr Team aufnahm.


Auch den Friedensnobelpreis als Auszeichnung für die Überwindung der Rassentrennung nahm er 1993 zusammen mit Frederik de Klerk, der im entscheidenden Augenblick historischen Mut bewies, entgegen.


Seine Werkzeuge der Umsetzung war eine beständige Kommunikation, ein immer wieder auf den anderen Zugehen, ein stetiges Händereichen. Nelson Mandela war Meister darin, große Blockaden der Verständigung zu lösen, indem er alle Menschen als Brüder und Schwester akzeptierte, auch wenn sie noch in ihrer Welt gefangen waren, da sie ihre Emotionen und Gefühle aufgrund ihres Entwicklungsstandes noch nicht gemeistert hatten. So war er bereits 5 Jahre vor seiner Freilassung mit seinen „Peinigern“ in ständiger Kommunikation über ein vereintes Südafrika.


Sein Leben war der Aussöhnung und Vereinigung der Getrennten gerichtet. Und wie immer in der Geschichte der Menschheit, wenn eine Lichtgestalt von Erden geht, fallen die Zurückgebliebenen erst einmal in ihr altes Muster zurück, von dem sie durch den von ihnen Verehrten befreit werden sollten: Nelson Mandela vereinte die Menschen - seine Verehrer grenzten jedoch die Afrikaaner-Gemeinschaft bei seiner Trauer- und Beisetzungsfeier aus.


Bei seiner Geburt als Sohn eines Tembu Häuptlings am 18.07.1918 in Südafrika, bekam Nelson Mandela den Namen: „Rolihlala“, was bedeutet: „einer, der Ärger macht“. Nelson Mandela war 3x verheiratet. In der Öffentlichkeit erregte die Scheidung seiner 2. Ehe von Winni Mandela Aufmerksamkeit, da sie sich als Freiheitskämpferin nicht mit Nelson Mandela zusammen aus der Kampfebene lösen konnte. Mit 80 Jahren heiratete Nelson Mandela nochmals. Im Alter von 95 Jahren verstarb Nelson Mandela am 05.12.2013 in Frieden.

Sein Licht, das er auf der Erde verbreitete, wird noch lange in das Bewusstsein der Menschen strahlen, denn er hat uns gezeigt, was Aussöhnung bedeutet und bewirken kann.


Danke, Nelson Mandela
für Deinen grenzenlosen Mut, Dein Licht zu leben.

 

Heidi MARIA Kessler, 
Spirituelles Medium
www.WahrheitHeilt.de,