Jesus: „Ich bin das Licht der Welt“

Paul Ferrini

Komposition von Paul Ferrinis Buchauszügen „Liebe ist meine Botschaft“



Jesus„Vieles geht unvermeidbar verloren, wenn diejenigen, die eine Botschaft niederschreiben und wiedergeben, sich nicht auf derselben Verständnisebene wie ihr Lehrer befinden. Noch viel mehr geht durch die Übersetzung verloren.“(S.7)

„Unabhängig davon, wie viele Bibeln oder Schriften du gelesen hast, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem du jenseits der Worte nach einer direkten Erfahrung des Lehrers und seiner Lehren suchen musst.“(S.7)

„Betrachte diese Worte als Einladung, tiefer zu gehen und den Lehrer in dein Herz einzulassen. Und vergegenwärtige dir, dass derjenige welcher zu dir sprechen wird, nicht der Jesus aus biblischen Zeiten, sondern der heutige Jesus sein wird.“(S.7/8)


Der Lichtbringer

„Jesus war ein Wegweiser. Er zeigte uns, wie wir unser Licht erstrahlen lassen können. Wenn wir Jesus lieben ist unser größter Wunsch, es ihm nachzutun, den Mut zu besitzen, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn diese nicht sehr populär ist. So leuchtet das Licht fort in der Dunkelheit. Jesus zu folgen, bedeutet, jeder Form der Ungleichheit und jedem Versuch des Betruges oder jedem Missbrauch von Menschenrechten und menschlicher Würde mutig gegenüberzutreten. Du tust dies nicht, um provozierend und selbstgerecht zu sein; auch nicht , um die Übeltäter zu demütigen. Du handelst in dieser Weise, um die Unschuldigen zu beschützen, nicht um die Schuldigen zu verdammen.“(S.40/41)

Radikale Lehre

„Es ist eine Lehre, welche von uns verlangt, jedes menschliche Wesen, ganz und ohne Ausnahme, zu ehren. Eine Lehre, die von uns Stärke einfordert, ohne dabei rücksichtslos zu sein, sowie Höflichkeit und Kooperation, ohne sich ausnutzen zu lassen. Eine Lehre der absoluten kompromisslosen Gleichberechtigung. Diese Lehre ist nicht sehr schwer zu verstehen, doch sehr herausfordernd in der praktischen Umsetzung, da sie von uns verlangt, jedes unserer Urteile über uns und andere genau zu überprüfen.“(S.42)

„Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“(Lk 23,24)

„Jesus war verwundet. Er wurde von der Welt gekreuzigt. Er lief nicht vor seiner irdischen Prüfung davon und wir müssen nicht vor unseren fliehen. … Jesus verleugnete seine Wunden nicht. … Sie heilt, wenn du die Wunde akzeptierst aber dennoch nicht auf ihr beharrst. Das bedeutet, dass du dir schließlich selbst vergibst, und demjenigen, der dich angriff. … Vergebung ist ein täglicher Prozess und wir müssen sie zu jeder Stunde des Tages üben. Sie ist eine der wichtigsten spirituellen Übungen, welche mit den Lehren Jesu assoziert wird.“(S.22-25)

Spirituelle Meisterschaft

Spirituelle Meisterschaft bedarf nicht nur der Harmonie im Herzen und im Geist, sondern auch der Befähigung in der Welt sowie der Bereitschaft zu arbeiten und für sich selbst, die Familie und die Gesellschaft zu sorgen. Faulheit und Trägheit sind die größten Hürden des spirituellen Wachstums. … Jedes menschliche Wesen, welches körperlich und geistig dazu in der Lage ist, steht in der Pflicht, für sein eigenes Wohl und das seiner Familie zu sorgen. Der Staat sollte diese Verantwortung nicht übernehmen, sondern vielmehr den Einzelnen ermutigen und ausbilden, damit er sie erfüllen kann. Diejenigen, die zu einem spirituellem Leben berufen wurden, sind nicht nur dazu aufgefordert, sich selbst und ihre Familie zu versorgen, sondern sich auch um andere Menschen zu kümmern und sie zu unterstützen.“(S.109/110)

„Der Prozess der spirituellen Meisterschaft ist ein dreiteiliger Prozess: Heilung, Ermächtigung, Dienen.“(S.14)

Buchauszüge aus:

Liebe-ist-meine-Botschaft

 

 

 

 

 

Liebe ist meine Botschaft
Paul Ferrini
Aurum Verlag
ISBN 978-3-89901-112-8

 

 



Komposition von Heidi Maria Kessler