Robert Betz

Robert-Betz

Robert Betz, Dipl.Psych., arbeitet als Vortragsreferent, Seminarleiter, Therapeuten-Ausbilder und Autor, im Winterhalbjahr in Deutschland und im Sommerhalbjahr auf der griechischen Insel Lesbos. Im November 2007 erschien sein erstes Buch „Willkommen im Reich der Fülle – Wie du Erfolg, Wohlstand und Lebensglück erschaffst“ im KOHA-Verlag. Alle Vorträge von Robert Betz sowie die beiden genannten Bücher können bestellt werden unter www.robert-betz.de

 

 

 

 

 

 

Warum ‚Spirituelle’ später in den Himmel kommen

von Robert Betz

 

 

Sehr viele, ich vermute die meisten Menschen, die sich für Spiritualität interessieren oder sich selbst als ‚spirituell’ bezeichnen, leiden mehr oder weniger am Leben selbst und an sich. Das Leiden hat sie ja auf diesen Weg geführt. Ihre Sehnsucht heißt: kein Leiden mehr, glücklich sein, geliebt werden, in Harmonie und Frieden leben usw. Vieles jedoch, was diese Menschen unter Spiritualität bzw. einem spirituellen Weg verstehen, verstärkt das bisherige Leiden nur noch und erzeugt neues.

 

Der Mensch, der glaubt, seine Spiritualität betonen zu müssen, zeigt bereits, dass er so spirituell nicht sein kann und dass er in trennenden Gedanken gefangen ist. Er will sich von nicht- oder weniger spirituellen Menschen unterscheiden. Warum sollte einer dies tun? Alle Menschen sind gleichermassen spirituell, heißt, von Haus aus, in ihrem eigentlichen Wesen nach, Geist. Unser Körper ist vergänglich. Das Geist-Wesen, das ICH-BIN, jedoch ist ewig und grenzenlos.

 

Die meisten dieser ‚spirituellen’ Menschen haften einem Denken an, das geprägt ist von Trennung, Abgrenzung und Verurteilung. Diese Verurteilung bezieht sich auf sie selbst, auf das Leben, auf Gott und auf viele Mitmenschen. Die meisten Spirituellen trennen sich in ihrem Denken immer wieder von sich selbst. Kaum einer von ihnen begegnet sich selbst in großer Liebe und geht mit sich liebevoll, achtsam, geduldig, ermutigend und sanft um. Die Selbstverurteilungen sind unzählig. Schuld- und Schamgefühle rumoren in ihnen, die sie wiederum verdrängen. Sie lieben sich selbst nicht mit allem, was sie denken, fühlen, tun und was sie im Außen erfahren.

 

Viele glauben tief innen immer noch, dass Selbstliebe etwas Anstößiges, Unheiliges, Egoistisches an sich habe. Sie versuchen, andere zu lieben und anzunehmen, scheitern aber immer wieder, weil dies nicht funktionieren kann. Die Liebe zu dir selbst ist die Basis für die Liebe zu allen anderen. Wer sich selbst bewusst oder unbewusst verurteilt (für seine Vergangenheit, für seine Laster, für seine sog. Fehler, dafür, dass er noch nicht ‚weiter’ ist, für seine weltlichen Misserfolge und seinen Geldmangel und nicht zuletzt für seinen leicht derangierten Körper), wie soll dieser Mensch anderen Menschen mit Liebe, Mitgefühl, Toleranz, Annahme begegnen können? Das muß Murks geben.

 

Spirituelle und die Liebe zu anderen

 

Spirituelle Menschen liegen nicht nur im Krieg mit sich und dem Leben, sie liegen folgerichtig auch im Krieg mit vielen Menschen, insbesondere vielen Nicht-Spirituellen (wie sie sagen würden). Spirituelle Menschen verurteilen häufig ....

 

  • Menschen, die ihnen das Leben vermeintlich schwer machen

(z.B. den Partner, die Kinder, den Chef)

  • Menschen, die noch nicht so weit sind wie sie selbst es angeblich sind

  • Menschen, die einen anderen spirituellen Weg gehen (z.B. Katholiken, Zeugen Jehovas, Scientologisten und andere Sekten)

  • z.B. Vater und Mutter ihrer Kindheit

  • ihre eigenen Geschwister, spätestens wenn es was zu erben gibt

  • die ‚Bösewichter’ dieser Welt, wie Politiker, Firmenmanager, die Industrie insgesamt, Reiche, die Medien, die Stars u.a.

 

Obwohl sie es häufig gehört oder gelesen haben, können viele nicht begreifen, dass dies hier unsere von uns allen erschaffene Welt ist, für die wir alle die Verantwortung übernehmen dürfen; es sind unsere Politiker, unsere Manager, es ist unsere Welt, und alle die darin agieren, sind nicht weniger heilige, göttliche Wesen als du und ich, ob er George Bush oder Saddam Hussein heißt oder wie auch immer. Jeder ist dein Bruder und deine Schwester und wenn du ihn verurteilst, dann bist du auf dem Holzweg. Jeder da draussen wartet auf dein Mitgefühl, dein Verständnis, deine Annahme, deine Liebe, aber bevor du ihnen das schenken kannst, musst du es erst dir selbst schenken. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Und liebe deine Feinde!“ – Wie halten wir es mit diesen Sätzen? Ist dieser Gedanke vielleicht ‚zu spirituell’ für uns?

 

Jede Verurteilung anderer verdeckt nur die – meist unbewusste – Selbst-Verurteilung. Verurteilung ruft nach Vergebung. Und die Vergebung ist der Schlüssel zum Frieden in unserem Leben und auf dieser Welt. Vergebung heißt jedoch nicht: ‚Ich will dir noch mal verzeihen, du Sausack. Aber beim nächsten Mal nicht mehr....’

 

Vergebung heißt zu denken und zu sagen: „ Ich habe mich geirrt, Bruder / Schwester. Ich dachte, du seist der Täter, ich das Opfer. Heute denke ich neu. Ich nehme diese alten Irrtümer zurück. Denn ich erkenne, du bist in deinem Wesen ein genauso göttliches, heiliges, unschuldiges Wesen wie ich selbst. Denn wir sind alle Kinder Gottes.“ Vergebung bedeutet die Korrektur eines Irrtums, eines unwahren Gedankens.

 

Spirituelle wollen die Welt verbessern

 

Viele spirituell orientierte Menschen sehen ihre Aufgabe darin, die Welt zu verbessern, sie in ihrem Sinne zu verändern: Gutes zu erschaffen. Hierbei übersehen sie, dass es an der Welt da draußen nichts zu verbessern, zu verändern gibt. Diese Welt da draußen verändern zu wollen, ist Spiegelputzerei. Sie schauen in den Spiegel, sehen Ihr schmutziges Gesicht und beginnen, den Spiegel zu putzen. Diese Welt da draußen ist nicht wirklich. Es ist nichts anderes als der Spiegel unserer verzerrten, völlig auf den Kopf gestellten unwirklichen Gedanken über uns selbst, über das Leben und alle anderen. Diese Welt da draußen ist nicht zu ändern über eine bessere Politik, über bessere Gesetze, über die Machtausübung der Guten über die weniger Guten. Genau das ist der Versuch der Amerikaner von Vietnam bis Irak. Man will das Böse ausrotten und eine gute Welt erschaffen. Die meisten Spirituellen wollen dasselbe wie Herr Bush: eine gute Welt. Die Welt braucht keine Weltverbesserer.

 

Es gilt zu erkennen, dass die Welt da draußen das direkte Ergebnis der Gedanken, Einstellungen und Überzeugungen von uns allen ist, unser gemeinschaftliches Werk durch die Kraft des Geistes. Der Unfrieden, die Ungerechtigkeiten, die Kriege in der Welt da draußen, existieren in Wirklichkeit in uns: in fast jedem von uns ist Krieg. Wir liegen im Krieg mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben. In so gut wie jeder Familie gibt es Krieg: Verurteilte, Ausgeschlossene, Ausgelachte. Dasselbe finden wir auf der Weltbühne. Wer das Leben kritisiert, wer ‚Nein’ sagt zu dem, was sich jetzt in der Welt zeigt, der trennt sich selbst von der Welt da draußen und von seinen eigenen Schöpfungen.

 

Was ist Spiritualität? - „Spiritualität ist das Bewusstsein, dass das Leben so, wie es ist, völlig in Ordnung ist. Es muß nicht verändert oder in Ordnung gebracht werden. Es muß nur angenommen werden. – Wenn wir Frieden mit dem Leben schließen, wird Frieden in unser Leben einkehren. So einfach ist das.“ (Paul Ferrini)

 

 

Andere retten wollen

 

Nicht wenige sog. Spirituelle glauben, Spiritualität bestände unter anderem darin, andere Menschen retten zu müssen. Dies ist ein Irrglaube. Das Motiv, andere retten zu wollen, wird genährt aus zwei Motiven: 1. Ich will Gutes tun, um zu....

z.B. um mir zu beweisen, dass ich gut bin oder um in den Himmel zu kommen; um meinen Selbstwert aufzubauen 2. um den eigenen Schmerz zu lindern, den der andere in mir auslöst.

 

Der andere, der zur Zeit leidet, verdient Respekt und Achtung. Wir dürfen unser Herz öffnen und unser Mitgefühl zeigen. Dazu gehört Mut. Aber wir sollten sehr aufmerksam spüren, an welcher Stelle das Leiden des anderen uns selbst berührt an unserer alten Wunde. Kümmern Sie sich zunächst um Ihre eigene Wunde und versorgen Sie diese. Muten Sie dem anderen sein Schicksal zu und sagen und denken Sie: „Du schaffst das! Übernimm’ deine Verantwortung! In Wirklichkeit bist du kein armer Mensch, sondern du hast Kräfte in dir, an die ich dich erinnern möchte.

Wenn du mich brauchst, will ich da sein.“ Aber die Grundregel sollte lauten: „Ich unterstütze dich, damit du dir selbst helfen kannst, damit du in deine Kraft kommst.“

Helfen und retten wollen schwächt den anderen meist und verlängert sein Leiden.

 

Versucht nicht, andere zu heilen oder sie aus ihrem Drama zu erretten. Eure Fähigkeit, echte Hilfe zu leisten, hängt davon ab, ob ihr eure eigene Gesundheit bewahren und euren eigenen inneren Frieden aufrechterhalten könnt. Indem ihr die Schwingung eures eigenen inneren Glücksgefühls haltet, helft ihr anderen zu erkennen, wie sie Heilung und Erlösung in sich selbst finden können. Wenn ihr in eurem eigenen Selbst ruht, erkennt ihr, dass es keine Probleme gibt, die gelöst werden müssen. Ihr müsst das Leben einfach nur mit offenem Herzen annehmen. In diesem Annehmen findet Ihr Frieden und Glück, und alles, was den Fluß der Liebe behindert hat, löst sich auf.“ (Paul Ferrini) *1

 

 

 

Viele Spirituelle betonen das Leiden

 

Viele heute spirituell interessierte Menschen sind in katholischen oder protestantischen Familien erzogen worden und sind bis heute im Gedankengut dieser Religionen verstrickt. Die Kirchen predigen bis heute das Kreuz und fordern die Gläubigen auf, es Jesus nachzumachen und das Kreuz auf sich zu nehmen, anstatt die frohe Botschaft der Auferstehung und Befreiung zu predigen.

Wer als Kind diese Leidensbotschaft gut ‚inhaliert’ hat, in dem sitzt sie auch als Erwachsener und wirkt auf die Lebenswirklichkeit ein. Viele haben sich von der Kirche abgegrenzt, sind ausgetreten und kritisieren nicht selten den Papst oder Bischöfe für deren Entscheidungen. Im Innern, im Feinstofflichen sind jedoch die meisten noch mit den Ansichten der Kirche verstrickt. Je mehr Emotion, je mehr Ladung bei diesem Thema ins Spiel kommt, desto stärker ist die Verstrickung.

 

Warum können wir bei ‚Spirituellen’ soviel Leiden, Mangel, Einsamkeit, Krankheit und anderes vorfinden? Unter anderem deshalb, weil sie insgeheim immer noch davon überzeugt sind, dass der Weg ins Himmelreich, ins Paradies ein steiniger Weg ist. Sie sind bereit – auch wenn sie darüber klagen – Mühsal, Anstrengung, harte Arbeit in Kauf zu nehmen, um zur Glückseligkeit zu gelangen. Dies widerspricht in meinen Augen aber völlig der Botschaft der Liebe und des Lebens. Das Leben meint es gut, sehr gut, mit uns. Das Leben bedeutet Liebe. Wir sind von Liebe umzingelt, aber wir nehmen sie nicht wahr. Und das Leben bedeutet Fülle, überbordende Fülle.

 

Ich empfehle jedem, sich dieser Entscheidungen für das Leid, die Anstrengung, den harten Weg und den Mangel bewusst zu werden und sie wieder zurückzunehmen und sich zu entscheiden für einen Weg der Leichtigkeit, der Liebe, des Friedens und der Fülle. Öffnen Sie Ihr Herz für sich selbst und fangen Sie an, gut für sich selbst zu sorgen und liebevoll und sanft mit sich umzugehen.

 

Spirituelle und die Angst

 

Viele spirituell orientierte Menschen sind voller Ängste. Abgesehen von einer allgemeinen diffusen Angst, können wir konkrete Ängste feststellen, wie Angst vor sog. schlechten Energien wie sie sagen, vor Menschen mit neg. Ausstrahlung, vor Elektrosmog, vor Wasseradern, vor ALDI-Produkten und Hamburgern (heißt vor Industrienahrung und Junk-Food), Angst davor, ihren Weg nicht zu finden, Angst, wieder einmal enttäuscht zu werden; Angst zu vereinsamen; und viele anderen Ängste mehr.

 

Die Haltung der meisten Menschen ihrer eigenen Angst gegenüber ist eine feindselige, ablehnende. Angst wollen die meisten Menschen weghaben oder wegmachen. Angst aber kann nur wirklich verwandelt werden durch Annahme und Liebe. Liebe ist der einzige Therapeut für Angst. Unsere Ängste wünschen sich, von uns gewürdigt und bejahend gefühlt zu werden. Sie sitzen seit unserer Kindheit oder bereits aus anderen Leben in uns, klopfen immer wieder an unsere Tür und wir schicken sie immer wieder weg, heißt, verdrängen sie und lenken uns ab. Dadurch vermehren sich Ängste und werden nicht selten zu Panikattacken.

 

Viele sog. spirituelle Gedanken sind zutiefst geprägt durch Angstgedanken. Was aber voller Angst ist, kann dich nicht weiter führen, sondern führt nur immer weiter in die Angst hinein. Angst ist die Abwesenheit von Liebe, oder das Vakuum der Liebe. Wo Angst ist, fehlt noch die Liebe. Und wo Liebe ist, kann keine Angst sein. Liebe und Angst schließen sich vollständig aus. „Du kannst die Gegenwart Gottes nicht wahrnehmen, bevor du deine Angst liebevoll anerkannt hast.“ (Paul Ferrini) *1

 

 

Trennung zwischen Geist und Materie

 

Viele Spirituelle trennen in ihrem Denken zwischen dem sog. Geistigen, heißt Spirituellem und dem Materiellen und bewerten beide auf sehr unterschiedliche Weise. Das sog. Spirituelle und was sie darunter verstehen, ist positiv und anzustreben und das Materielle, das Irdisch-Menschliche ist für sie negativ und zu meiden. Viele Menschen, die sich als Spirituelle oder Esoteriker bezeichnen, haben große Probleme mit den irdischen Aspekten des Mensch-Seins, so oft mit Geld (d.h. sie haben oft zuwenig), mit ihrem eigenen Körper im allgemeinen und mit Sex im besonderen, mit dem Verspeisen toter Tiere und manch anderem.

 

Sie haben erstens vergessen, dass sie sich selbst einmal entschieden haben, hierher zu kommen auf die Erde und Erfahrungen auf der irdisch-materiellen Ebene zu machen, vor allem intensivste Gefühlserfahrungen. Niemand ist hier, weil er strafversetzt ist oder weil er sein schlimmes Karma abarbeiten muss. Und zweitens sehen sie noch nicht, dass es nichts Nicht-Spirituelles gibt. In allem, was existiert, ob im Rindersteak oder im Räucherstäbchen, ob im Kühlschrank oder im Orgasmus, in allem ist derselbe Geist, all das besteht aus dem Einen grossen Geist, den wir LEBEN nennen oder GOTT. Auch dein Steak ist Gott, sonst wäre es gar nicht da. Gott ist in Allem, denn er ist das ALLES-WAS-IST. Alles lebt. Alles ist Schwingung. Und Schwingung ist Leben ist Gott.

 

Alles hier auf der irdischen Ebene wünscht sich unsere Liebe, unser Annahme, unser JA. Wer ‚Nein’ sagt in seinem Denken zu den materiellen, irdischen Aspekten des Lebens und diese verurteilt oder verachtet und ablehnt, der hat ein Problem mit dem Leben und wird höchstwahrscheinlich immer wieder mit diesen Aspekten auf unangenehme Weise konfrontiert werden.

 

Keiner will dich zwingen, ein Steak zu essen. Aber was denkst und fühlst du gegenüber den Fleischessern und den Rindern und Schweinen, die für sie geschlachtet werden? Bist du damit im Frieden? Ist das für dich in Ordnung? Was denkst und fühlst du gegenüber Menschen, die viel Sex haben und das vielleicht noch mit unterschiedlichen Partnern?

 

Du darfst ja Weg A wählen; wer aber gleichzeitig alle, die Weg B wählen, verurteilt, macht nichts anderes als die Kreuzritter, die Inquisition oder alle diejenigen, die andere Menschen und Völker umgebracht haben, im Namen irgendeiner Religion oder einer Fahne. Und diese Verurteilung fällt auf die Verurteilenden wieder zurück.

An solchen Denkweisen ist nichts, absolut nichts Spirituelles.

 

Der Weg ins Paradies führt über den Frieden mit uns selbst, den Frieden mit allen anderen und über den Frieden mit dem Leben und das heißt, mit Gott. Mach Frieden mit deiner ganzen Biographie und nimm – nach und nach - alle Urteile zurück, die du dir selbst und anderen gegenüber gefällt hast. Vergebung befreit. Und vergib allen Menschen, unter den du jemals gelitten hast. Öffne dich bitte dem Gedanken, dass es der Wunsch deiner Seele war, all diese Erfahrungen zu machen und dass diese Erfahrungen deinem geistigen Wachstum, deinem Erwachen dienen und gedient haben. Segne dich selbst und alle anderen.

 

Wißt ihr, ihr Lieben, was den Leuten passiert, die der Erleuchtung nachjagen? Sie wissen: Verurteilen „tut man nicht“, Verurteilen ist „falsch“, und so verurteilen sie das Verurteilen. Man kann nicht das Verurteilen als falsch verurteilen, das ist keine Erleuchtung. … Verurteilen hat seine Gültigkeit, weil es existiert. Das Verurteilen ist ein göttlicher Aspekt eures Wesens. Und der einzige Weg, der zu einer Veränderung führt, ist zu akzeptieren, daß ihr verurteilende Wesen seid. Wenn ihr eine Veränderung wünscht, und wenn ihr annehmen könnt, daß ihr verurteilende Wesen seid, dann bewirkt ihr diese Veränderung. Doch was ihr ablehnt, das ermächtigt ihr, das werdet ihr anziehen.“ (P’taah) *2

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem gleichnamigen Vortrag des Autors, der –neben weiteren 36 Titeln - auf CD erhältlich ist.

*1 Alle so gekennzeichneten Zitate stammen aus dem Buch „Die Wunder der Liebe“ von Paul Ferrini, Aurum-Verlag

*2 Aus: Jani King: P’taah – Botschaften der Liebe & Hoffung und Liebe für Erde und Menschheit, Heyne

www.robert-betz.de

 

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